Humor

Humor ist der Botschaf­ter des Erfolgs, der Kommu­ni­ka­tion, des Erfolgs

Humor ist jene einneh­mende Eigen­schaft, mit der wir Brücken zu ande­ren schla­gen. Menschen, die posi­tive Stim­mung verbrei­ten, stehen in Gesell­schaft zwangs­läu­fig im Mittel­punkt. Ein Lächeln ist die einfachste und schönste Form, sein Gegen­über für sich zu gewin­nen. Ob zu Hause oder im Geschäfts­le­ben – Humor und Lächeln öffnen Herzen, lassen Gefühle flie­ßen; sie sind Botschaf­ter des Glücks, der Kommu­ni­ka­tion, des Erfolgs.

Als Forscher vor Jahren im Dschun­gel von Borneo auf Urein­woh­ner trafen, die noch nie Kontakt zur moder­nen Zivi­li­sa­tion gehabt hatten, lächel­ten diese Urein­woh­ner die Wissen­schaft­ler an. Die Teil­neh­mer der Expe­di­tion waren sprach­los vor Erstau­nen. Andere Forscher sammel­ten ähnli­che Erfah­run­gen. Das heißt: Aus welchem Teil der Welt wir auch stam­men – Lachen ist die eine univer­selle Spra­che, die uns (fast) alle verbin­det.

Das Werben um die Gunst des Ande­ren verkör­pert einen Teil unse­res Mensch­seins. Die gefühls­be­tonte Anspra­che von Menschen ist für Unternehmen das Salz in der Suppe und die Seele des Spiels. Wer zum Lachen in den Keller geht, wird es in der Wirt­schaft schwer haben. Ein Unternehmen zu leiten, bedeu­tet, Teams, Kunden und Inter­es­sen­ten begeis­tern zu können. Haben Sie schon einmal mit Ihren Kunden geflir­tet? Ja, rich­tig – geflir­tet! Es ist einfa­cher, als Sie denken, und geht so:

Der Kunden­flirt

Mach dir ein paar schöne Stun­den,
geh und flirte mit dem Kunden,
hör ihm zu und mach’s ihm klar,
bis du hörst sein lautes Ja!

Dies ist erst dein Anbe­ginn,
denn es zieht ihn wieder hin,
hin zu dir mit Leiden­schaft,
hin zu deiner Schöp­fer­kraft.

Jede Hürde wird genom­men
alles Tren­nende durch­schwom­men,
bis der Kunde schwärmt und lacht:
„Mensch, dies hast du gut gemacht!“

Ich komm’ gerne zu dir wieder
lausch’ dem Klange deiner Lieder,
denn mein Herz, es schwärmt im Glück:
„Dieses war dein Meis­ter­stück!“

Schauen Sie einem Menschen in die Augen und Sie blicken in den Spie­gel seiner Seele. Ob im Büro, auf der Straße, in der U‑Bahn, im Café, auf einer Messe – brin­gen Sie einen Menschen zum Lachen, erobern Sie sein Herz im Sturm. Wessen Herz geöff­net ist, der hat das Tor zum Univer­sum seiner Gefühle, seines Unter­be­wusst­seins weit aufge­sto­ßen. Jeder, der einen Part­ner oder Kunden finden will, sollte diese goldene Flirt­re­gel beher­zi­gen.

Das Schöne am Humor: Er entzieht sich unse­rem Verstand, erschüt­tert ihn, besitzt anar­chis­ti­sche Züge. Er durch­bricht die Schich­ten der trüben Gewohn­heit und lässt Triebe des Neuen entste­hen – für Unternehmen eine über­le­bens­wich­tige Fähig­keit.

Bei einem Besuch in Zürich war ich faszi­niert, derma­ßen geball­ten Reich­tum erle­ben zu können. Diese Stadt riecht nach Geld. Leider besaß dieser Duft eine Note des bitte­ren Nach­ge­schmacks. Faszi­niert von all dem Luxus, war ich gleich­zei­tig entsetzt über die vielen verbis­se­nen Gesich­ter. Noch nie waren mir derma­ßen viele Miese­pe­ter und ‑petras begeg­net. Das hatte ich nicht erwar­tet.

Den größ­ten Spaß hatte eine Gruppe junger Mädchen, die an diesem warmen Spät­som­mer­tag immer wieder laut krei­schend von einer Brücke in die Fluten des Zürich­sees spran­gen. Dieses Glück im Erle­ben des Moments strahlte eine unbe­zahl­bare Ener­gie aus. Entspre­chend begeis­tert beob­ach­te­ten viele Menschen die jungen Damen bei ihrem Sprung ins kühle Nass.

Von allen Geis­tern, die vernei­nen, ist mir der Narr am wenigs­ten zur Last.“ – so spricht Gott in Goethes Faust. Etwas schlich­ter und profa­ner: Wer küssen will, muss freund­lich sein! Ach, so ist das. Die Chine­sen haben dafür ein wunder­ba­res Sprich­wort: Ein unfreund­li­cher Mensch sollte kein Geschäft eröff­nen, geschweige denn, ein Unternehmen leiten. Mit Sauer­töp­fen und Spaß­brem­sen hat niemand gerne zu tun.

Der Hofnarr war früher der Einzige, der dem König unan­ge­nehme Wahr­hei­ten sagen durfte, ohne Gefahr zu laufen, für diese Offen­heit geköpft zu werden. Hofnar­ren sind die geis­ti­gen Väter der Regel­brü­che und Schnaps­ideen. Sie sind krea­tiv, wenn nichts mehr zu gehen scheint. Ihr Humor ist der Pfad­fin­der, um über unbe­schrit­te­nen Wege, Finten und Chan­cen zu einer Lösung zu kommen. Dieser Prozess­mus­ter­wech­sel, so anar­chis­tisch er sein man, stößt das Tor zum Neuen auf. Dahin­ter kann ein gewinn­brin­gen­des Geschäfts­feld schlum­mern. Wenn wir uns vor Erstar­rung kaum noch rühren können, ist Humor der Vorschlag­ham­mer, der diese Krus­ten aufbricht. Nichts sprengt das Korsett des Einge­fah­re­nen besser als ein guter Witz im rech­ten Augen­blick.

Lachen stärkt die Kraft der Seele, dort wohnt der Erfolg. Humor schenkt ihm die Ener­gie, zu wirken und zu strah­len.

Wer küssen will, muss freund­lich sein. Das gilt gerade für den Erfolg in Deinem Unternehmen. Bringe die Menschen zum Lachen, lerne, mit ihnen zu flir­ten. Du willst wissen, die das geht? Just call me?

» zum Kontakt­for­mu­lar

Stefan Kerzel YouTube Kanal abon­nie­ren

2020-08-30T16:15:58+02:0030. 08. 2020|
Nach oben