IV. Media­tion und Schlich­ten: Wie Sie Konflikte nach­hal­tig lösen

Fünf Dinge, die Ihr Unter­neh­men erfolg­rei­cher machen:

Media­tion und Schlich­ten: Wie Sie Konflikte nach­hal­tig lösen

Egal, ob Sie Unter­neh­mer sind oder Arbeit­neh­mer: Wir alle hatten in unse­rem Arbeits­all­tag schon einmal mit Konflik­ten zu tun. Manche lösen sich einfach und fast von selbst – andere verstär­ken sich immer mehr, bis beide Seiten völlig einge­fah­ren sind. Die Folge: Niemand ist glück­lich, die Arbeit leidet und der Kunde ist nicht mehr zufrie­den. Wenn es erst einmal so weit gekom­men ist, führt der Weg oft zum Gericht. Das kostet Geld, und am Ende sind alle Betei­lig­ten verär­gert, dass sie immer noch keine befrie­di­gende Lösung haben. Warum das so ist und wie Sie statt­des­sen zum Ziel kommen, erkläre ich Ihnen heute.

Ein Streit, das sind – meta­pho­risch gespro­chen – zwei Menschen, die an einem verkno­te­ten Seil jeweils in die entge­gen­ge­setzte Rich­tung ziehen. Jede Seite zieht aus Leibes­kräf­ten; im irri­gen Glau­ben, dadurch den Knoten, ersteht für den Konflikt, lösen zu können. Doch je stär­ker gezo­gen wird, desto mehr tritt das Gegen­teil ein – der Konflikt­kno­ten zieht sich mehr und mehr zusam­men. Oft ist er so verwor­ren, dass kaum noch jemand weiß, worum es in dem Streit ging. Der Zwist hat sich verselbst­stän­digt.

Diese Fragen müssen Sie sich stel­len, wenn Sie einen Konflikt schlich­ten möch­ten:

Willst du einen Konflikt lösen, geh‘ an die Ursa­chen:

Worum geht es wirk­lich?
Was ist das Thema hinter dem Streit, über das die Streit­hähne selten spre­chen wollen?
In den Antwor­ten auf diese Fragen schlum­mert die Lösung der Ausein­an­der­set­zung.

Warum ein Gericht selten helfen kann:

Leider wird dieser Weg der Konflikt­lö­sung noch viel zu selten beschrit­ten. Der Gang vor die Schran­ken eines Gerichts ist sehr oft die übli­che Vorge­hens­weise, einen Streit zu lösen. Wer vor den Rich­ter zieht, glaubt, dort eine Lösung für die Ausein­an­der­set­zung zu bekom­men. Weit gefehlt! Der Irrtum liegt im System. Vor Gericht erhal­ten beide Seiten ein Urteil, mit dem die Streit­hähne meist alles andere als zufrie­den sind. Eine Seite gewinnt, die andere Partei verliert – wenn es über­haupt ein Urteil gibt. Rich­ter sind auch nur Menschen und bieten oft einen Vergleich an. Dieser oder ein Urteil sind häufig der Grund, dass beide Konflikt­par­teien die Messer für die nächste Runde wetzen. Zank und Streit gehen in die nächste Runde. Es bewahr­hei­tet sich die alte Weis­heit: Wenn zwei sich strei­ten, freuen sich die Anwälte und die Rich­ter sind genervt.

So lösen Sie einen Konflikt nach­hal­tig:

Das Zauber­wort heißt Media­tion. Diese Kunst der Schlich­tung verhilft beiden Seiten, den Konflikt aus eige­ner Kraft dauer­haft zu lösen. Media­tion ist der Königs­weg, um Kriegs­beile zu begra­ben. Die Strei­ten­den können sich wieder auf das Wesent­li­che konzen­trie­ren – ihre Arbeit, ihre Schöp­fer­kraft, Glück, Perspek­tive und Zufrie­den­heit.

Durch Media­tion haben die Kontra­hen­ten ihre Hände frei, den Knoten aus eige­ner Kraft aufzu­drö­seln. Das erfor­dert Vertrauen, hier sind Menschen­kennt­nis und Psycho­lo­gie gefragt. Ziel einer Media­tion ist das große Ganze, das, worum es wirk­lich geht. Dort schlum­mert die Lösung und wartet darauf, gefun­den zu werden.

 

Wenn auch Sie einen Konflikt haben, der das Arbeits­klima vergif­tet und die Produk­ti­vi­tät einschränkt, spre­chen Sie mich an!
Als Fach­mann für Media­tion erspare ich Ihnen den Weg vor Gericht und sorge dafür, dass Ihre Mitarbeiter wieder Hand in Hand zusam­men­ar­bei­ten.

 

Stefan Kerzel YouTube Kanal abon­nie­ren :

2018-03-22T09:04:45+00:0022. 03. 2018|

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