Identi­fi­kation

Wie sehr identi­fi­zieren Sie sich mit dem, was Sie tun?

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Mit welcher Grund­ein­stellung gehen Sie durch Ihr Leben? Wie sehr entspricht das, was Sie in Ihrem Leben und Unternehmen tun, denken, glauben und planen, dem, was Sie vom Herzen herwollen? Für die Unternehmen in Deutschland zeichnet die Statistik ein trübes Bild. Die Identi­fi­kation der Beleg­schaften mit dem eigenen Unternehmen ist seit Jahrzehnten durch­wachsen. Begeis­terung sieht anders aus.

Hand aufs Herz: Laufen die Dinge gut oder schlecht für Sie, Ihr Unternehmen, Ihr Team? Welche Gedanken kreisen Ihnen durch den Kopf, wenn Sie nach dem Aufstehen mit verschla­fenen Augen durchs Fenster schauen? Strotzen Sie vor Kraft und Energie oder plagt Sie die Sorge über ein mögliches Misslingen?

Damit wir uns verstehen: Es geht nicht um positives Denken, „du-schaffst-es“-Phrasen oder den dumpfen Chor des „es-muss-in-dir-brennen-damit-du-in-anderen-etwas-entzünden-kannst“. Die Sprüche­klopfer des Tschakka-tschakka haben ein Trümmerfeld erzeugt, wie es ein Elefant nach einem ausgie­bigen Besuch im Porzel­lan­laden hinterlässt.

Die Welt ist nicht dauernd gut. Ebenso wenig ist sie anhaltend schlecht. Unser Leben besteht aus Duali­täten: Oben-Unten, Gut-Böse, Hell-Dunkel, Mann-Frau, Heiß-Kalt. Wenn dauernd die Sonne am Himmel brennt, ist die Wüste nur noch eine Frage der Zeit. Perma­nenter Regen erzeugt Sümpfe und Morast. Der Reiz liegt im Wechsel der unter­schied­lichen Zustände. Sie sind Ergänzung, nicht Gegensatz. Was wäre das Gute ohne das Böse, Gott ohne den Teufel? Tödliche Lange­weile wäre uns sicher. Akzep­tieren wir, dass sich unser tägliches Schaffen und Treiben als eine bunte Mischung vielfäl­tiger Möglich­keiten präsen­tiert. Die Frage ist, wie wir damit umgehen, ohne der Illusion zu erliegen, in Nullkom­manix paradie­sische Zustände aus dem Hut zaubern zu können.

Was also geht uns durch den Kopf, wenn wir uns den Schlafsand aus den Augen reiben? Unsere Gedanken kennen keine Pause:

  • Wie gut wird der Tag?
  • Was da alles passieren kann!
  • Pass gut auf dich auf!
  • Bloß keine Fehler machen!

Ob wach oder schlafend – der Denker in uns ist immer in Aktion. Das hat Auswir­kungen. Unser Leben wird aus unserem Inneren erzeugt – von uns. Es steht nie fest: wie eine Gleichung mit vielen Unbekannten. Mit der Zeit bekommt die Welt die Farbe unserer Gedanken. Wer die Essenz dieser Botschaft versteht, hat einen wesent­lichen Schritt zu seinem Lebens­erfolg getan – ob man ein Unternehmen lenkt oder nicht. Wie gut oder schlecht wir Situa­tionen einschätzen, ist ein Lackmustest für unsere Wider­stands­fä­higkeit und Zähigkeit im Alltag. Wer ein Unternehmen führt, steht im harten Gegenwind des Marktes. Wie sehr sind wir bereit, zu Extra­meilen aufzu­brechen oder nach einem Scheitern wieder aufzu­stehen? Den ersten Schritt zu wagen nach den bitteren Stunden schmerz­hafter Erfah­rungen. Für jemanden an der Unter­neh­mens­spitze gehören sie zum Alltag. Niemand beneidet uns darum. Das ist der Augen­blick, in dem unsere Identi­fi­kation mit dem, was wir tun, zum Fundament unserer Existenz wird.

Sehen wir die Dinge positiv oder negativ? Wie leicht oder schwer­fällt es uns, Ja oder Nein zu sagen? Achten Sie darauf, wie Menschen über sich und Ihr Leben sprechen. Oft werden positive Dinge mit einer doppelten Verneinung ausge­drückt. Wir wollen keine Fehler machen. Kaum jemand wagt einen Satz wie: Ich werde es gut und richtig machen! Statt­dessen hören wir ein vages „das ist sicher nicht falsch“.

Das Ja ist die Antwort auf eine Entschei­dungs­frage. Wir sagen ja zu etwas. Sagen Sie ja zu sich selbst? Wie sehen Sie sich? Wie zufrieden sind Sie mit sich? Die Auffor­derung „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ kennen wir alle. Doch wie setzen wir sie um? Ich kann meinen Nächsten nur lieben, wenn ich zuerst ja zu mir sage. Und zwar eindeutig, ohne ein „Aber“.

Eben dieses Aber ist vielen mit der Mutter­milch einge­trichtert worden. In unserem Inneren gären die Unzufrie­denheit und das Aber. Beide sind Anstifter für stetige Unruhe und den Wahn, sich mit anderen vergleichen zu müssen. Dabei ist es höchste Zeit, innerlich Frieden mit sich selbst zu schließen. Nur wer ja zu sich sagt, befeuert gleich­zeitig das Ja zu seinem unter­neh­me­ri­schen Erfolg.

Mein Ja zu mir ist eine Entscheidung und die Grundlage, auf der mein Erfolg aufbaut. Wie ist das bei Ihnen? Wie sehr sind Sie von sich überzeugt? Machen Sie eine Liste und schreiben Sie es auf: Eigen­schaften, Persön­lich­keitszüge, Erfolge, erreichte Ziele, Träume. Dabei ist es vollkommen normal, wenn Sie anstelle eines Jas zunächst zehnmal ein Nein schreiben möchten: Nein, das kann ich nicht. Nein, das bin ich nicht. Nein, das geht nicht… Was Sie gerade spüren, sind die Folgen Ihrer Erziehung. Hier liegen unsere inneren Knoten, Bremsen und Blockaden. Der Weg zum Ja, zu sich selbst, beginnt mit einem ersten Schritt. Tun Sie ihn, heute, schreiben sie auf – jetzt!

Identi­fi­kation ist der Gradmesser, der Dir zeigt, ob Du im richtigen Film sitzt. Erst dann machen Einsatz und Leistungs­wille Sinn. Du willst wissen, was dafür zu tun ist, wie das geht? Just call me? 

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2020-11-09T20:19:23+01:0009. 11. 2020|
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