Berufung

Berufung ist der Schlüssel zur selbst­ver­wirk­lichten Arbeit

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Haben Sie einen Job, einen Beruf oder eine Berufung? Wenn Sie Ihre Berufung kennen, wie viel hat diese mit Ihrem Beruf zu tun? Karl Marx hat im 19. Jahrhundert von der entfrem­deten Arbeit gesprochen – vom Grund­wi­der­spruch zwischen Lohnarbeit und Kapital. Wer ein Unternehmen leitet, besitzt die Chance, diesen Gedanken umzudrehen – zur selbst­ver­wirk­lichten Arbeit.

Eine Berufung erschließt sich meist im Laufe der Zeit. Es können Jahre und Jahrzehnte vergehen, bis wir eine Vorstellung von ihr bekommen. In der Religion ist der Begriff der Berufung jener Moment, in dem uns zukünftige Wege und Aufgaben klar werden. Der Impuls dafür kommt entweder von innen oder von außen. Erweitern wir diesen Gedanken auf Ihr Leben und Unternehmen.

Berufung kann eine göttliche Eingebung sein; oder sie ist der Zeitpunkt, an dem wir plötzlich einen klaren Blick über unseren kommenden Weg haben. In diesem Moment fällt der Groschen.

Die Frage nach dem Sinn und Wofür zielt auf Antworten, die es vielleicht noch gar nicht gibt. Je mehr Sie für diese brennen, desto dichter sind Sie vielleicht dran. Oft sind sie zum Greifen nah. Es gilt nur noch zuzufassen. Was diesen Schlüs­sel­moment auslöst, lässt sich nicht vorher­sagen. Krisen und Nieder­lagen können nötig sein, um den eigenen Weg zu finden. Oder es gibt Momente der Eingebung, die uns scheinbar aus dem Nichts erfüllen. Die Routen zu dieser Erkenntnis sind unerklärlich.
Dem einen zeigt sich seine Bestimmung bereits in früher Jugend. Das ist der Weg, der Wunder­kindern wie dem Musiker und Kompo­nisten Wolfgang Amadeus Mozart vorbe­stimmt war. In diesem Fall erstrahlte die Flamme des Talents so außer­ge­wöhnlich hell, dass es unmöglich war, sie zu übersehen. Oft benötigen die Dinge jedoch Zeit. Zeit, zu reifen, sich zu entwi­ckeln, bis der richtige Moment gekommen ist.
Für viele beginnt das wahre Leben erst ab dem 50. Geburtstag. Bis dahin erscheint der Weg, trotz allen Bemühens, bei vielen Menschen von Pleiten, Pech und Pannen gepflastert: Schei­dungen, Krank­heiten, Arbeits­lo­sigkeit, Burnout & Co. Es scheint, dass wir diese Erfah­rungen auf unserer Reise zum Unter­nehmer erst sammeln müssen. Die Wissen­schaft zeigt, dass wir auf zwei Wegen lernen – durch Nachmachen sowie durch Auspro­bieren und Fehler. „Stefan, bleib relaxed“, sagte mir einst Erfolgsguru Brian Tracy, „99 Prozent von dem, was versucht wird, funktio­niert nicht. Erfolg ist das eine Prozent, das übrig­bleibt. Er erwächst auf dem Acker des Schei­terns.“ Wer ein Anhänger der Null-Fehler-Bewegung ist, wird nie zu dieser Erkenntnis gelangen. Aus der Metamor­phose und Grenz­erfahrung des Schei­terns steigen wir auf wie Phönix aus der Asche.

Berufung ist der Treib­stoff, der uns weiter­machen lässt, wenn ein Versuch mal wieder gründlich in die Hose gegangen ist. Wer unter­neh­me­rische Verant­wortung trägt, braucht einen inneren Antrieb, der Kraft zum Durch­halten gibt, wenn innere Fragen drücken, der Wind von vorne bläst:

  • Inves­tieren wir oder nicht?
  • Sollen wir es wagen?
  • Stellen wir diesen Mitarbeiter ein oder nicht?

Das können einsame und gleich­zeitig prägende Momente an der Unter­neh­mens­spitze sein. Dann, wenn die Bank Inves­ti­tionen nicht mittragen will, Kunden­wünsche ins Kraut schießen, die Beleg­schaft bremst, die Kredit­linie wieder mal zu kurz ist. Unternehmens­entwicklung mit öffent­licher Förderung ist ein idealer Weg, um festzu­stellen, wie gut Ihr Team und Sie mit Körper, Geist und Seele auf Kurs sind – auf Ihrem Kurs. Dafür lohnt es sich, nachzu­denken, nach innen zu schauen und still zu werden. Vielleicht wird Ihnen klar, wie öde und wenig zielführend die Jagd durch das Hamsterrad des bishe­rigen Alltags ist. Viele Menschen quälen sich von Montag bis Freitag durch ihren Brotberuf, um an den Wochen­enden in ihrer privaten Berufung aufzu­gehen. Wie ist das bei Ihnen? Sitzen Sie in Ihrem Unternehmen im richtigen Film? Wenn ja, beglück­wünsche ich Sie aus vollem Herzen. Und wenn das nicht der Fall ist?
Für den Großteil der Menschen ist ihr Hobby wichtiger als der Beruf. Im Hobby vergessen sie Zeit und Raum, Schlaf und Essen. Der Sänger Udo Lindenberg bringt es auf den Punkt: „Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.“ Wenn das bei Ihnen so sein sollte, stimmen die Grund­ko­or­di­naten Ihres Lebens nicht. Leben Sie oder werden Sie gelebt? Dann ist es höchste Zeit für eine Kurskor­rektur. Wie sehr entspringt mein unter­neh­me­ri­sches Tun meiner inneren Leiden­schaft? Wie sehr bringt mein Schaffen mein Herz zum Singen? In der Antwort auf diese Frage steckt Ihre Berufung.

Wie viel Berufung steckt in Ihrem unter­neh­me­ri­schen Schaffen?

Selbst­ver­wirk­lichtes Arbeiten ist ein Ergebnis von Organi­sation und Führung. Dafür schenkt Ihnen Unternehmens­entwicklung jede Menge Ideen, dauerhaft zum Motor und Lenker Ihres Unter­nehmens zu werden. Erwecken und befeuern Sie das Feuer Ihrer unter­neh­me­ri­schen Leidenschaft.

Wem der eigene Job auf die Nerven geht, sollte in Richtung seiner Berufung aufbrechen. Das klingt schwer, und es ist möglich. Wenn Sie wissen wollen, wie das geht, rufen Sie an.

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2020-11-09T14:35:24+01:0004. 06. 2020|
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